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Phonetik und Phonologie
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Linguistik der gesprochenen Sprache Phonetik und Phonologie
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Zde najdete pár (velmi základních) informací o fonetice a fonologii. Jedná se o materiály a fólie z pøednášek a semináøù, které jsem v minulosti vedla.
Phonetik und Phonologie der deutschen Sprache Themen der Vorlesungen
und weitere Themen
Literatur Balser-Eberle, V.: Sprechtechnisches Übungsbuch. Bundesverlag. Wien 1992. Breitung, H. (Hg.): Phonetik, Intonation, Kommunikation. Goethe-Institut. München 1994. Dieling, H.; Hischfeld, U.: Phonetik lehren und lernen. Langenscheidt. Berlin 2000. Glück, H.: Metzler Lexikon Sprache. Verlag J. B. Metzler. Stuttgart, Weimar 2000. Göbel, H. u.a.: Ausspracheschulung Deutsch. Inter nationes. Köln 1986. Hakkarainen, H.J.: Phonetik des Deutschen. Wilhelm Fink Verlag. München 1995. Hischfeld, U.: Phonothek. Langenscheidt. Berlin 2000. Pompino – Marschall, B.: Einführung in die Phonetik. Walter de Gruyter. Berlin, New York 1995. Povejšil, J.: Mluvnice souèasné nìmèiny. Academia. Praha 1992. S. 11-48. Romportl, M.: Nástin fonetiky jazyka nìmeckého. SPN. Praha 1969. Romportl, M.: Základy fonetiky. SPN. Praha 1981. Das Aussprachewörterbuch, Duden Bd. 6. Mannheim 1990 u.a.
Internet http://www.kontrastivlinguistik.de/ http://www.linse.uni-essen.de/ u.a.
Kurze Übersicht
Wozu dient Phonetik? Was ist die Sprache? Verständigungsmittel Verständigung - mündlich, schriftlich - Zeichen - nonverbale Kommunikation Formen der Sprache (Vor- und Nachteile) mündliche Form schriftliche Form
Kommunikationsmodell
Bild aus: Pragmatisches Kommunikationsmodell (Linke/Nussbaumer/Portmann 1991: 173
schriftlich X mündlich Fehler: in der Kodierung in der Dekodierung im Kanal (Störungen) → Missverständnisse... mündliche Form der Sprache – spezielle Mittel
Transkription = takový systém grafického pøepisu, kde téže hlásce odpovídá vždy jeden a tentýž grafický znak a témuž znaku odpovídá vždy pouze jediná hláska - nationale Transkription X internationale Transkription
Phonetik X Phonologie - Phonologie – zkoumá zvukové prostøedky jazyka a jejich soustavu, systém. Základní jednotkou fonologie je foném. - Phonem – die kleinste Einheit der Sprache, die eine Fähigkeit hat, die Bedeutung zu ändern z.B.: Gut x Mut x Wut - Laut – hláska
phonologische Opposition – das phonologische Merkmal, phonologisch relevante Eigenschaft
Minimalpaar – zwei bedeutungsverschiedene Wörter oder Morpheme einer Sprache, die sich lediglich in einem Phonem unterscheiden z.B.: Tisch – Fisch...
Phoneminventar – vorkommend ermittelte Phoneme
Phon – Realisation eines Phonems
Allophon – Phonemvariante; phonetische Variante der Realisierung eines Phonems a) freie Varianten - unabhängig von der Umgebung b) kombinatorische Varianten - stellungsbedingte Varianten c) Orthophon
Beziehung der Phonetik zu anderen Wissenschaften: - Linguistik - Teildisziplin der Linguistik - Grammatik –das Blickfeld ist anders - Anatomie, Physiologie – Theorie der Reflexen für Phonetik sehr wichtig - Logopädie, Phoniatrie Akustik – Lehre vom Schall; mit Phonetik eng verbunden - Kommunikationstechnik - Psychologie - Didaktik – Fremdsprachenerwerb, Fremdsprachenlernen... - Geschichte – eigene Geschichte
Akustische Phonetik - Was ist eigentlich Schall? bzw. das von uns auditiv Wahrgenommene? - die Grundbegriffe von der physikalischen Disziplin „Akustik“ - Akustik befasst sich mit den Schwingungsvorgängen in elastischen Körpern - Schall (zvuk) = die von uns auditiv wahrnehmbaren minimalen Luftdruckschwinkungen
- wahrnehmbar = die Geschwindigkeit dieser Schwingungen (kmitání) 20 bis 20 000 in der Sekunde, d.h. Frequenz zwischen 20 Hz und 20 kHz - die am besten wahrnehmbaren Frequenzen liegen um 3500 Hz
- die Schallschwingungen: § Töne (tón) – reine Sinoidal- oder Pendelschwingungen (kyvadlový) § Klänge (zvuk) – Schwingungen, die aus einzelnen Sinoidalschwingungen zusammengesetzt sind; die Einzelkomponenten stehen in einem harmonischen Verhältnis § Geräusche (šum, šelest) – aperiodische, statistisch zufällige Abfolge von Amplitudenwerten über die Zeit
- zur Kennzeichnung einer Sinoidalschwingung genügen drei Parameterwerte: Amplitude, Frequenz, Phase
- Bei Rohschallerzeugung unterscheidet man: § die stimmhaften, periodischen Sprachsignalanteile – entstehen mithilfe der Glottis § die stimmlosen Laute – an der Glottis oder an beliebigen Stellen des Ansatzrohres § die stimmhaften Frikative – beide Prozesse bei der Erzeugung zusammen
Detaillierte Übersicht
mündliche Form der Sprache – spezielle Mittel – Intonation, Akzent, Tempo... diese Mittel in der schriftlichen Form nicht – wurden durch spezielle Zeichen ersetzt – Fragezeichen usw. und neu durch die „Smileys“ ersetzt Smileys – ersetzen auch Gefühle (Ironie, Lachen, Freude u.a.)
Transkription - wir brauchen, die Lautform der Sprache in der graphischen Form zu notieren - die graphische Form ist anders als die akustische Form der Sprache z.B. „graphisch“ ph – f - im Englischen – bedeutend; (Chinesisch – ein Zeichen ist nicht eine Lauteinheit, sondern eine Bedeutungseinheit) - tschechische Schrift – nicht phonetisch, sondern nach dem morphologischen Prinzip – dítì – dìtství x „dìctví“ x dìcko – phonethisches Prinzip
= fonetická transkripce = takový systém grafického pøepisu, kde téže hlásce odpovídá vždy jeden a tentýž grafický znak a témuž znaku odpovídá vždy pouze jediná hláska
- in eckigen Klammern chytrý - [xitrí], zpìv - [spjef] usw.
- es gibt eine nationale Transkription – auf Grund der Grafik der Sprache (z.B russische Transkription – auf Grund der kyrillischen Schrift) - X internationale Transkription – nötig; z.B. Länge – Doppelpunkt hinter dem langen Vokal usw. - Betonung – in beiden System gleich – mit einem kurzen Strich vor der Silbe, die die Betonung trägt
Aus: http://www.phonetik.uni-muenchen.de/Lehre/Skripten/TRANS2/pics/ipapart_klein.gif
Phonetik X Phonologie - Phonetik – beschäftigt sich nicht mit der Funktion der Laute – im Gegensatz zur Fonologie - Phonologie – zkoumá zvukové prostøedky jazyka a jejich soustavu, systém. Základní jednotkou fonologie je foném. - Phonologie (Metzler) – funktionale Phonetik; Ziel der phonologischen Analyse bildet die Erstellung des Phonemsystems einer Sprache auf der Grundlage der Minimalpaare (= der phonologischen Opposition) - Phonem – die kleinste Einheit der Sprache, die eine Fähigkeit hat, die Bedeutung zu ändern z.B.: Gut x Mut x Wut - Laut – hláska; „das mit dem Gehör Wahrnehmbare“; die kleinste zeitlich sequentielle, artikulatorisch minimale Analyseeinheit einer lautsprachlichen Äußerung, die nach artikulatorischen und akustischen Parametern näher beschrieben und klassifiziert werden kann - Phonetik
phonologische Opposition – das phonologische Merkmal, phonologisch relevante Eigenschaft
Minimalpaar – zwei bedeutungsverschiedene Wörter oder Morpheme einer Sprache, die sich lediglich in einem Phonem unterscheiden z.B.: Tisch – Fisch... - Minimalpaarebildung ist ein grundlegendes Verfahren zur Bestimmung des Phoneminventars einer Sprache Phoneminventar – vorkommend ermittelte Phoneme, deren Anzahl für die bekannten Sprachen zwischen 13 und 75 variiert Phon – Realisation eines Phonems; Realisierung – tatsächlich ausgesprochene Form eines Sprachlauts
Allophon – Phonemvariante; phonetische Variante der Realisierung eines Phonems - Allophone sind Varianten von einem Phonem - wir hören etwas anderes, die Bedeutung bleibt - man unterscheidet verschiedene Gruppen § freie Varianten (fakultative Varianten) – Realisierungsmöglichkeiten; unabhängig von der Umgebung (z.B. im Deutschen Zungen- und ZäpfenchenR) ZungenspitzenR – vibriert die Zungenspitze, ZäpfchenR – vibriert Zäpfchen (èípek) § kombinatorische Varianten (stellungsbedingte Varianten) – ch –[ç](ich-Laut), [x] (ach-Laut), [k] § Orthophon – bei jedem ist ein Laut ein bisschen anders, aber beides kann hochsprachlich sein
Beziehung der Phonetik zu anderen Wissenschaften: - Linguistik - Teildisziplin der Linguistik; Phonetik hat von der Linguistik theoretische Grundlage - Grammatik – haben manche gemeinsame Forschungsobjekte, aber das Blickfeld ist anders, untersuchen die Problematik aus einer anderen Sicht - Anatomie, Physiologie – Theorie der Reflexen für Phonetik sehr wichtig - Logopädie, Phoniatrie – beschäftigen sich mit den Kommunikationsstörungen (Diagnose, Prävention...); Anwendung der theoretischen Prinzipien der Phonetik im praktischen Leben - Akustik – Lehre vom Schall; mit Phonetik eng verbunden - Kommunikationstechnik – Theorie der Kommunikation (Kommunikationsmodell...) - Psychologie – z.B. wenn man Probleme zu sprechen hat, hilft die Psychologie - Didaktik – Fremdsprachenerwerb, Fremdsprachenlernen... - Geschichte – wie eine andere Wissenschaft beschäftigt sich die Phonetik mit eigener Geschichte
Minimalpaar vs. phologische Oppsition Phon vs. Phonem
Ein Minimalpaar besteht aus zwei Wörtern bzw. Wortformen verschiedener Bedeutung, die sich durch nur ein Phon in gleicher Position unterscheiden. Erst dadurch, dass zwei Phone die Laute sind, in denen sich die beiden Wörter eines Minimalpaares unterscheiden, werden sie zu Phonemen. Hiermit wird auch die phonologische Oppostion definiert; sie stellt eine paradigmatische Beziehung dar: Sind zwei Phoneme die unterscheidenden Laute eines Minimalpaares, so stehen sie zueinander in direkter phonologischer Opposition. Z.B. Streng genommen stehen im Deutschen also z.B.[ ] und [a] nicht in Opposition, da sie nie in den gleichen Positionen vorkommen.
Phon = minimale segmentale Analyseeinheit der deskriptiven Phonetik (Laut) als Realisation (Allophon) eines Phonems
Akustische Phonetik
- Frage: Was ist eigentlich Schall? bzw. das von uns auditiv Wahrgenommene? - die Grundbegriffe hat die akustische Phonetik von der physikalischen Disziplin „Akustik“ = Teil der Mechanik - Akustik befasst sich mit den Schwingungsvorgängen in elastischen Körpern - Schall (zvuk) = physikalisch gesehen ist die von uns auditiv wahrnehmbaren minimalen Luftdruckschwinkungen
- um wahrnehmbar zu sein, müssen diese Schwingungen (kmitání) die Geschwindigkeit 20 bis 20 000 in der Sekunde, d.h. Frequenz zwischen 20 Hz und 20 kHz - die am besten wahrnehmbaren Frequenzen liegen um 3500 Hz - als eine Schwingung muss das akustische Signal innerhalb eines Mediums verstanden werden (z.B. in der Luft)
- die Schallschwingungen kann man in folgende Kategorien unterteilen: § Töne (tón) – reine Sinoidal- oder Pendelschwingungen (kyvadlový) § Klänge (zvuk) – Schwingungen, die aus einzelnen Sinoidalschwingungen zusammengesetzt sind; die Einzelkomponenten stehen in einem harmonischen Verhältnis § Geräusche (šum, šelest) – aperiodische, statistisch zufällige Abfolge von Amplitudenwerten über die Zeit
- zur Kennzeichnung einer Sinoidalschwingung genügen drei Parameterwerte: Amplitude, Frequenz, Phase
- Bei Rohschallerzeugung unterscheidet man:
§ die stimmhaften, periodischen Sprachsignalanteile – entstehen mithilfe der Glottis § die stimmlosen Laute – an der Glottis oder an beliebigen Stellen des Ansatzrohres § die stimmhaften Frikative – beide Prozesse bei der Erzeugung zusammen
Physiologische Grundlagen des Sprechprozesses: Atmung, Phonation, Artikulation - mit der Sprachproduktion beschäftigt sich die artikulatorische Phonetik - beim Sprechen kommt zu verschiedenen Bewegungen - zu den Sprechbewegungen zählen wir die Bewegungsvorgängen innerhalb dieser drei Funktionskreise, die für die Sprachproduktion grundlegend sind: - Atmung - Phonation - Artikulation - unter dem funtionalen Gesichtspungkt werden diese Funktionskreise bezeichnet auch als: - Initiator (Atmung) - Generator (Phonation) - Modifikator (Artikulation) - die Atmung liefert den für die Rohschallgenerierung nötigen subglottalen Luftdruck - durch den Luftdruck werden die Stimmlippen im Kehlkopf in klangerzeugende Schwingungen versetzt - die geometrische Form des Rachen-, Mund- und Nasenraums ändert sich dann klangmodifizierend Die AtmungDie Atmung vollzieht sich aufgrund der räumlichen Ausdehnung bzw. der Verengung des Brustraums. Beschreibung des Brustkorbs - die Rippen und das Zwerchfell bilden einen zylindrischen Raum (innen mit dem Rippen Rippen fell (pleura costalis) überzogen - die Lungen sind vom Lungenfell (pleura pulmonaris) überzogen - Beide Pleurae sind durch einen Flüssigskeitsfilm verbunden Die Phonation- der Kehlkopf (hrtan) bildet den oberen Aubschluss der Luftröhre gegenüber dem Rachen- und Mundraum - der Kehlkopf – eine Ventilfunktion (dient zum Verschließen der Luftröhre gegenüber dem Eindringen von der Nahrung u.a.) - in der sprachlichen Kommunikation dient er der Phonation (= kontroliierte Stimmtonerzeugung durch die Stimmlippen) - die Stimmtonerzeugung im Kehlkopf erfogt durch die Schwingungen der Stimmlippen
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